Profil Jan Niermans

Jan Niermans

Ausbildung

Jan Niermans wurde in 1953 in den Niederlanden geboren. Nach seinem Abitur hat er ein Studium an der renommierten Nyenrode Business School in den Niederlanden mit einem Bachelor-Diplom in Business Administration abgeschlossen. Danach hat er ein Masterstudium an den Universitäten von Rotterdam und Delft absolviert und mit einem „Master`s degree in Management“ erfolgreich beendet.

 

Berufslaufbahn

Obwohl es bei großen Firmen üblich war nach dem Studium erst mal eine 1- bis 2-jährige Bildungs- und Einarbeitungszeit zu durchlaufen um dabei möglichst viele Unternehmensbereiche kennenzulernen, hat er es vorgezogen, sofort in den operativen Vertrieb zu starten statt sich noch mal in eine Lernphase zu begeben.

 

Unilever

Diese Möglichkeit wurde ihm bei der Unilever-Gruppe geboten, einem der weltweit führenden Lebensmittelkonzerne. Nach 2 Jahren im Telefonvertrieb von Lebensmittel-Halbfabrikaten in den Niederlanden wurde er nach Hamburg versetzt, wo er als Trading Agent täglich Terminkontrakte für Rohstoffe mit Kunden in mehreren europäischen Ländern verhandelte.

 

Blaupunkt

1985 wechselte Jan Niermans zur Bosch-Gruppe, wo er in einem spannenden Geschäftsbereich anfangen konnte: die Unterhaltungselektronik bei der damaligen Konzerntochter Blaupunkt in Hildesheim. Das Bindeglied zu sein zwischen einigen Auslandsniederlassungen und dem Mutterhaus in Hildesheim war seine interessante Aufgabe. Und noch interessanter wurde es, als er gefragt wurde nach Paris umzuziehen um dort die Blaupunkt-Marketing-Abteilung für Frankreich zu leiten. 3 Jahre später wurde ihm die Gesamtleitung der Blaupunkt-Aktivitäten in Belgien anvertraut.

 

Bosch

Nur 1 Jahr danach bekam er eine besonders gute Möglichkeit, nach Deutschland zurückzukehren und dort die Leitung des Auslandsvertriebs im neuen Produktbereich Sicherheitstechnik der Bosch-Gruppe zu übernehmen. Vom Hauptsitz dieses Bereichs in München aus wurde Jan Niermans verantwortlich für sämtliche Aktivitäten im Ausland. Dazu gehörten sowohl die Steuerung der eigenen Niederlassungen in Europa als auch die Kundengewinnung und der Markteintritt in neuen Ländern, wie zum Beispiel der Aufbau neuer Organisationsstrukturen in Osteuropa. Nicht unerwähnt sollten die manchmal fälligen Reorganisationen von Auslandsniederlassungen bleiben, die immer in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Management durchgeführt wurden. In 2001, nach 10 Jahren in München hat er beschlossen neue Wege einzuschlagen und die Bosch-Gruppe zu verlassen.

 

Interim Marketing Berater

Zuerst entschied er sich für die Selbständigkeit und baute als Marketingberater und Händler das Geschäft der Leuchtwerbung für die niederländisch-chinesische Firma Bortly Neon in Deutschland auf. In den Folgejahren lief die selbständige Tätigkeit nebenberuflich weiter, zeitweise mit Hilfe einer Mitarbeiterin, bis er sich ab 2011 zu 100% auf seine mittlerweile erweiterten Verantwortungsbereiche bei der internationalen Thermaflex-Gruppe konzentrierte.

 

Thermaflex

Denn in 2002 bekam Jan Niermans das Angebot, die deutsche Niederlassung der Thermaflex-Gruppe (Gebäudetechnik) als GmbH-Geschäftsführer zu leiten. Nach umfangreichen Reorganisationen mit u.a. einer Firmensitzverlegung und der Integration einer neuen Firmenübernahme konnte er den Umsatz in Deutschland in wenigen Jahren vervielfachen. In 2011 kamen weltweite Führungsaufgaben dazu, die u.a. als Vorstandsmitglied die Steuerung der internationalen Vertriebsaktivitäten und die Neugründung mehrerer ausländischer Niederlassungen beinhalteten. Zuletzt, seit 2014, hatte er die Gesamtverantwortung für die Aktivitäten der Thermaflex-Gruppe in Zentraleuropa, mit – neben der deutschen GmbH – Niederlassungen in Österreich, Italien und Rumänien und Vertriebspartnern in weiteren 8 Ländern.

 

Interim Manager und Business Consultant

Nach der erfolgreichen und aufregenden Zeit bei Thermaflex hat er sich Ende 2016 mit Freude wieder für die Selbständigkeit entschieden. Als Interim Manager und Unternehmensberater stellt er nun seine Kenntnisse und Erfahrung in zeitbegrenzten Mandaten und Projekten zur Verfügung. Dabei legt er den Fokus sowohl auf deutsche mittelständige Firmen mit internationaler Ausrichtung als auch auf ausländische Unternehmen, die die deutschsprachigen Märkte oder darüber hinaus den gesamten europäischen Markt ins Visier nehmen.

 

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